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der beginn - erste eindruecke aus indien...

Wie ein halb eingetrockneter kaugummi, der von der tischunterseite weggezogen, langezogen wird, auf ploetzlich wegschnalzt, so komm ich mir vor nach indien hineingestolpert zu sein. 

Montags war noch Uni. am tag zuvor hab ich noch mit ein paar freunden alles drangesetzt eine gute videoarbeit fuer den naechsten tag zusammenzustellen, werkelte ich bis in die fruehen morgenstunden... schlaf, kaffee, hyperaktiv, filmabgabe, erledigungen, telefonate, treffen, zusammenpacken, checken,... muede war ich, doch war ich nicht. die eigenmeditation mich selbst in den schlaf zu hypnotisieren, scheiterte klaeglich und so stellte ich meine 3 meschlichen wecker (mein dad, esther und anna) umsonst auf halb 4... topfitt und motiviert, wie ein hamster im hamsterrad stapften esther und ich durch die verschneiten strassen zum bahnhof.

im flugzeug sitzend, fielen mir die augen zu. istanbul. wohl eines der besten gespraeche eroeffnete eine schon jetzt unvergessliche reise (man bedenke die vorbereitungen: visum war zu knapp dran, kurzbesuch in wien zwischen einem haufen klausuren, impfungen...) mit der einen freundin aus der volkschule: esther. indisch essen im flugzeug und dabei bollywood liebesfilm schaun - die erste pflicht ist getan... schlafen, ich brauche schlaf. die muedigkeit faengt an weh zu tun.

new delhi... taxi zum hotel. das auto: zerbeult. der fahrer: aufgeweckt. der fahrstiel: bleiben wir neutral - anders. der seitenspiegel: abgefahren. die kommunikation: hupen, hupen, hupen...
will nur noch ins bett.

der erste ausflug fuehrte uns an den Caunald Place, ein platz mit vielen geschaeften, vielen touristen, vielen schlitzohigen persoenlichkeiten, die dir jeden schmarrn andrehen wollen, dir die ohren putzen wuerden oder unbedingt dein herkunftsland herausfinden wollen. selten aeusserst sympatisch, meistens zum weglaufen und verstecken.

Frau wird hier angestarrt. Nicht nur, weil wir des oefteren um einen kopf groesser sind... Ich hatte angst um die kameras, stellte aber fest, dass ich wenn dann um esther und mich angst haben sollte - gewisse blicke und verhalten waren nicht gerade die angenehmsten erfahrungen und beruehrungspunkte mit der indischen gesellschaft...

von oben, am dach des hotels, scheint neu delhi eine verstaubte eintoenige stadt zu sein. doch allein wenn man auf die strasse geht, wird man in eine farbenvielfalt hineingeworfen, gerueche stroemen in die nase, geraeusche, die man nie gehoert hat scheinen unentzifferbar. wie selbstverstaendlich kleiden sich die frauen hier in den buntesten farben.

soweit zu dem bruchteil einiger erfahrungen. bald seh ich den taj...
Bis auf ein widerhoeren!

Big hug,
hanna

3.2.10 15:31

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