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von schwangeren palmen, kichernden schulkindern und delhifantischem venedig...

mit dem taxi quer durch die strassen von neu und alt delhi, die armut allgegenwaertig, wenn auch versteckt - kaum bleibt das auto stehen, winden sich kinder vor der autoscheibe um ein paar rupi abzubekommen. man darf ihnen nicht in die augen schaun, sonst verliert man sich in ihnen und dem mitleid.

das jungelbuch in der mitte von neu delhi. die grosse moschee, eine ruheoase auch fuer tiere wie affen, hunde, streifenhoernchen und kleine bagieras in der groesse von katzen.
verhandeln um orangen - heute werden wir nicht ueber den tisch gezogen, auch wenn es nur ein paar rupi sind!

die hauptattraktion im humayas tomb waren fuer die vielen maedchen schulklassen wohl nicht die alten verastaubten graeber, sondern vielmehr esther und ich: umzingelt, haendeschuettelnd und gross beaeugt.
muede, schnupfen, krankheitsgefuehl. der richtigeort zum ausspannen war hier, in ruhe auf dem areal von uralten rotsandsteinbauten mit ultramarinblauen broeckelnden symbolen an der mit arkaden geschmueckten fassade, die in einer kuppel zum himmel zeigte.
beim heimweg stellte ich fest, dass manche palmen in der mitte des stammes besonders dick wurden - koennte an dem speziellen menschlichen duenger liegen, nach dem es in der ganzen stadt immer wieder heftigst duftete oder daran, dass sie einfach schwanger waren. mitten in der nacht haetten sie dann die kleine palme aus ihrem inneren senkrecht in die luft geschossen, auf dass sie wenige meter neben ihnen wurzeln schlage. bloedeleien - mir gings schon besser.

zwischendrin wurden wir von unserem taxifahhrer immer wieder zu plaetzen gebracht. vorbeifahren, fotomachen, sagen, dass es schoen ist und weiter gehts. parlament - knipps - india gate - knipps - die residenz - knipps...

ein tempel in form einer lotus, ruhe muss nicht tonlos sein. barfuss natuerlich. "miss, one picture please!" alleine vom heutigen tag haben 12 ander leute einen lebensmoment von mir eingefangen.

der letzte punkt unserer reise war ein park, ich nenne ihn indisches venedig - bruecken, verwinkelt mit vielen dhelifanten ausgestattet, wasserfaelle ohne wasser.

time to pay - esther regelte es diesmal, einen anderen preis als am vortag im gedaechtnis, handelte sie mit voller ueberzeugung etwas anderes ausgemacht zu haben, den preis um 250 rupi runter... was solls. kein schlechtes gewissen

6.2.10 14:10

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