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tashi delek und happy losar

das tibetische neujahr stand heute, am 14. februar an. 3 tage lang wuerde man es zelebrieren, den goettern opfer darbringen. deshalb bereitete sich das ganze kinderdorf darauf vor, putzte, backte leckeres capsey und donkey ears (knuspriger suesser teiggebilde). wir verliessen das dorf am tag zuvor und machten uns auf den weg nach mcloed ganj, einem oertchen obhalb von dharamsala, das dem dalai lama gegeben wurde, als ein erdbeben es zerstoehrt hatte.
wir schlenderten durch die 2 hauptstrasschen, die liebvevoll uebersetzt die hose genannt wurde, mampften momos, waehrend uns alle moeglichen haendler in ihre geschaefte und zu ihren staenden trieben. danach stillten wir erst mal unseren internetdurscht, bzw. plante ich fuer die lehrveranstaltungsanmeldungen am 15. vor.
das hostel, in dem wir uns einquartierten war echt gemuetlich, der am empfang stehende angestellte sehr zuvorkommend. als wir ihm sagten, dass der boiler nicht ginge, schickte er uns einen meschaniker. jetzt haben wir auch warmes wasser, dafuer tropfte der boiler immer mehr und mehr. im schlafzimmer hatte man das gefuehl, eine grotte wuerde sich nebenan befinden.

zurueck zu losar. am 14. zuckelten wir zurueck nach gopalpur, zum kinderdorf. assen bei jampa, probierten die dort traditionell getragene juppa an. vereinbarten, dass uns jampa die kommenden tage noch in mcloed ganj besuchen wuerde.
in jedem haushalt pflegt man einen eigenen schrein fuer den tibetisch buddhistischen glauben zu haben. dort wurde unter anderem tsampa (mehl), butter und getreide geopfert. man musste eine kleine zeremonie erfuellen, eine briese mehl mit einem kurz gemurmelten "taschi delek", das normalerweise eine begruessung war, ueber die schulter werfen.
eigentlich waren wir bei tendolma zum essen eingeladen. wir waren jadoch schon so voll, weil jampa uns immerwieder was anbot... da hilft kein nein. auch nicht bei tendolma. artig assen wir alles auf, hielten den teller von ihr entfernt, damit wir keinen nachschub bekamen. uns wurde chang, ein tibetischer reisweinwein aufgetischt. man loeffelt ihn, der reis schwimmt drin noch herum, so wie nuesse und trockenkaese, der wie die sohle eines 57jahre alten schuhs schmeckte. einfach runter damit... und laecheln.
2 weitere essstationen und einen loeffelchang spaeter machten wir uns gefuehlte 20 kilo schwerer auf den weg zum bus. ufff, war uns schlecht.

zitat des heutigen tages: "ich sollte nichts mehr essen... mampf"

14.2.10 10:10

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